Programm Musiksalon 2020 – Zukunftsmusik?

Nach abgesagten Konzerten und einer langen Zeit ohne Musizieren auf der Bühne vor und für Publikum freuen wir uns, mit einem spannenden Programm eine Sommerausgabe des Musiksalons durchführen zu können.

Der Konzertbesuch wird in Zukunft anders werden, als wir es uns gewohnt waren. Wie genau, das wird sich weisen. Aber wir möchten nichts unversucht lassen, unserem Publikum auch bzw. gerade in diesen unsicheren und nicht immer einfachen Zeiten, den Zugang zu Konzerten zu ermöglichen.

Die vier Sommerkonzerte finden alle in Zusammenarbeit mit der Fotostiftung Graubünden in Chur statt. Unter Einhaltung der erforderlichen Schutzmassnahmen.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzlich, Ihr Musiksalon

 

 

SOMMERKONZERTE


Samstag | 04.07.2020 | 19 Uhr

MUSIC IN SIMILAR MOTION – Ensemble Ö!

PHILIP GLASS (1937)
für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello

David Sonton-Caflisch, Violine
Riccarda Caflisch, Flöte
Christian Hieronymi, Violoncello
Manfred Spitäler, Bassklarinette

Gastgeberin: Fotostiftung Graubünden, Regierungsplatz 30, Chur
Reservationen unter: info@musiksalon.ch

 

 

Donnerstag | 06.08.2020 | 19 Uhr

THE GHOSTS ARE DANCING – baM

Simon Ambühl, Gitarren
Daniel Sailer, Kontrabass
Mattias Zindel, Schlagzeug

Manuel Menrath, Text

Gastgeberin: Fotostiftung Graubünden, Regierungsplatz 30, Chur
Reservationen unter: info@musiksalon.ch

 

 

Donnerstag | 03.09.2020 | 19 Uhr

IMPROVISATIONEN – Kappeler/Zumthor

Vera Kappeler, Klavier
Peter Conradin Zumthor, Schlagzeug

Gastgeberin: Fotostiftung Graubünden, Regierungsplatz 30, Chur
Reservationen unter: info@musiksalon.ch

 

 

 

VERSCHOBEN AUF 2021! 

MUSIKSALON ON TOUR

 

23.04. – 25.4.2020 | 20 Uhr | Gare du Nord, Basel

«DIE JEINSAGER oder: Über die unerträgliche Ambivalenz der täglichen Entscheidungen»
Ein performatives Musiktheater

In ihrer neuen Produktion fragt das deutsch-schweizerische Musiktheaterkollektiv mehrblick&ton nach Mechanismen politischer Meinungsbildung und individueller Entscheidungskraft. Folie für die Auseinandersetzung ist die Schuloper «Der Jasager» von Brecht/Weill, aus dem das performative Musiktheater «Die Jeinsager» entsteht. Dabei erklingt das Original von Brecht/Weill, dem neu komponierte Musiken und Texte gegenüberstehen. Martina Mutzner, Robert Koller und Christoph Waltle in den Hauptrollen, navigieren durch ihre Rollen und die Entscheidungen im Leben und scheitern an der Ambivalenz des Normalen. Einem ironischen Spiel mit unterschiedlichen Ästhetiken und Stilen, intimen Momenten und zu banalen Slogans verdichteten Klischees steht die Innerlichkeit des Singens entgegen, die den Figuren jene emotionale Tiefe gibt, die in den vereinfachten Kategorien des Ja oder Nein ungesagt bleiben.

Ein Musiktheaterabend mit Kurt Weill «Der Jasager», Schuloper in 2 Akten
Libretto von Bertolt Brecht nach Elisabeth Hauptmanns deutscher Übersetzung des japanischen Stücks «Taniko» und «Die Jeinsager», performatives Musiktheater von Schmidt/Heiniger.

Eine Produktion von mehrblick&ton

Mit: Wolfgang Heiniger (mehrblick&ton, Basel, Berlin): Konzept, Texte, Komposition
Therese Schmidt (mehrblick&ton, Berlin): Konzept, Texte, Regie
Andreas Brenner: musikalische Leitung
Gary Berger: Klangregie (Lautsprecherorchester)
Hsuan Huang: Bühne, Kostüme
Konrad Dietze: Licht, Technik
Änne-Marthe Kühn: Dramaturgie

Robert Koller: Gesang, Performance (Lehrer)
Christoph Waltle: Gesang, Performance (Schüler)
Martina Mutzner: Gesang, Performance (Mutter)
Aline Staskowiak: Stimme

Chor: Lara Liechti, Ruben Banzer, Julia Siegwart, Elena Dietrich, Tobias Wurmehl

Orchester: Duri Collenberg (Piano, E-Orgel, E-Piano), Lukas Rickli (Piano, E-Orgel, E-Piano), Marie Elmer (Violine), Damian Elmer (Violine), Ellen Fallowfield (Cello), Daniel Sailer (Kontrabass)
Korrepetition: Saori Tomidokoro, Dennis Linnik

 

 

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