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MUSIKSALON : ungehört

Zum Konzert ins Wohnzimmer zu fremdem Leuten. Dies das Konzept der Konzertreihe MUSIKSALON, die 2011 gegründet wurde.

Dahinter steht die Idee, neue, unprogrammierte Konzerträume und -situationen zu generieren.
Diese Art der Auftrittsmöglichkeit über den normalen Konzertbetrieb hinaus findet seit dem Bestehen des Musiksalons grossen Anklang.

Der Begriff des einstigen bürgerlichen Salons wird beim Musiksalon ins Heute übersetzt und umfasst neben Wohnzimmern auch Ateliers, Werkstätten, Treppenhäuser oder Waschküchen.

Der Musiksalon legt grossen Wert darauf, Musikbegeisterte unterschiedlichster Musikrichtungen mit einem vielfältigen Programm anzusprechen. Er bietet sowohl etablierten Musikern und Autoren des regionalen und nationalen Musik- und Literaturbetriebs als auch vielversprechenden Nachwuchsmusikern eine Bühne. Der intime Rahmen des Musiksalons soll zum Ausprobieren einladen und die Möglichkeit bieten, Kompositionen, Konzertprogramme oder Texte einem kleinen Publikum im geschützten Rahmen zu präsentieren.
UNGEHÖRT heisst deshalb auch das inoffizielle Programm des Musiksalons, das kaum oder noch nie Gespieltes, Gehörtes oder Gelesenes in den Fokus rückt.

Die intime Atmosphäre des Musiksalons ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Gastgebern, Gästen und Künstlern und fördert somit einen kulturellen Austausch am Ort des Geschehens.